Deutschland steuert auf einen massiven Personalmangel zu

Bis zum Jahr 2030 beläuft sich die Arbeitskräftelücke auf bis zu 5,2 Mio Personen. Probleme können aber gelöst werden, wenn es gelingt:

  • Den Arbeitsmarkt zu flexibilisieren
  • Das vorhandene Erwerbspotenzial besser auszuschöpfen
  • Das Bildungs- und Ausbildungsniveau zu verbessern

Alle Welt redet vom demografischen Wandel – aber was genau verbirgt sich dahinter?

  • Die Bevölkerungszahl in Deutschland nimmt ab
    • Gegenwärtig: ca. 82 Mio
    • Geschätzt 2050: - 13%
  • Geburtenrückgang - Junge Jahrgänge sind immer schwächer besetzt
  • „Baby-Boomer“ – Geburtenstarke Jahrgänge sind heute bereits im mittleren Alter und gehen in ca. 10 Jahren „kollektiv in Rente“
  • Der Altersdurchschnitt der Menschen im erwerbstätigen Alter steigt
    • Menschen im erwerbstätigen Alter 2006: ca. 50 Mio.
    • Menschen im erwerbstätigen Alter 2030: - 25%

Folge: Die Zahl der zur Verfügung stehenden qualifizierten Arbeitnehmer wird aufgrund des demografischen Wandels dramatisch abnehmen.

Bis 2030 ist aber noch viel Zeit – warum also schon heute mit dem Thema beschäftigen?
Die vor uns liegenden Veränderungen des  Beschäftigungssystems sind eine Angelegenheit, mit der man sich nicht erst beschäftigen sollte, wenn es bereits „ernsthaft weh tut“.

  • Hinter jedem Handlungs-/ Themenfeld steckt eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen, deren Einführung/Umsetzung Zeit braucht
  • Je länger KMU warten, desto größer wird ihr Nachteil gegenüber Konzernen (diese haben zum Teil bereits seit ca.10 Jahren eigene Abteilungen innerhalb ihres Personalbereiches, die sich mit dem demografischen Wandel beschäftigen)

Fazit: Um die Zukunftsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit Ihres Unternehmens zu sichern, müssen Unternehmen schon heute eine Personalentwicklungsplanung für die nächsten 10 Jahre aufstellen, die sowohl die Wachstumsabsichten des Unternehmens als auch die demografischen Veränderungen berücksichtigt.